Wann benötigt man Zahnimplantate?
Wenn es zu einem Zahnverlust gekommen ist, muss die Lücke im Kiefer so schnell wie möglich geschlossen werden. Je länger der Patient wartet, umso größer sind die Folgeschäden des Zahnverlustes: das Zahnfleisch bildet sich an dieser Stelle zurück, da es hier nicht mehr beansprucht wird – in der Fachsprache spricht man hier von Atrophie – dem Gewebeschwund. Die medizinische Notwendigkeit für Zahnersatz liegt also auf der Hand, abgesehen davon dass eine Zahnlücke auch kosmetisch nicht ästhetisch ist. Viele Patienten interessieren sich im Zusammenhang mit Zahnersatz für Zahnimplantate – die inzwischen hochwertigste Möglichkeit des Zahnersatzes. Kosmetisch betrachtet handelt es sich beim Zahnimplantat um die schönste Lösung. Ein Zahnimplantat ist als solches nicht zu erkennen und kann bei guter Pflege tatsächlich lebenslang halten.
Die Krankenkassen übernehmen die Kosten für ein Zahnimplantat nicht – jedoch sind sie verpflichtet, einen Zuschuss in Höhe von fünfzig Prozent für die Regelversorgung zu übernehmen. Grundsätzlich entscheidet der Patient sich für die ihm angenehmste Lösung bei einem Implantat. Das Implantat selbst wird durch den Zahnarzt im Rahmen einer kleinen Operation in den Kiefer verpflanzt. Nach dem Abheilen der relativ kleinen Wunde kann dann der gewünschte Zahnersatz aufgeschraubt werden. Hier hat der Patient die Wahl zwischen relativ einfachem Material bis hin zum Luxuszahnersatz.
Die Kosten für ein Zahnimplantat
Die Kosten für ein Zahnimplantat sind grundsätzlich abhängig von der durch den Patienten gewählten Lösung. Sie beinhalten sämtliche Kosten, begonnen bei der Diagnostik und der Planung des Zahnersatzes, der Implantation, den Material- und Laborkosten. Sie können stark variieren und liegen im Durchschnitt bei 2000 bis 3500 Euro pro Zahn, der ersetzt werden muss. Dies betrifft allerdings den Idealfall und eine schnelle Implantierung nach Zahnverlust. Ist es erst mal zu einer Atrophie gekommen, muss zunächst ein Knochenaufbau durchgeführt werden, damit das Implantat dauerhaft Halt findet. Die Kosten für den Knochenaufbau sind abhängig vom Fortschritt der Atrophie und bewegen sich zwischen 500 und 3500 Euro.
Tipp zur Reduktion der Kosten für Zahnimplantate
Über einen Preisvergleich im Internet lassen sich die Kosten für eine Zahnimplantat bzw. mehrere Zahnimplantate oftmals sehr deutlich senken.
January 1st, 2012 on 2:58 pm
Wer einen Zahn verliert sollte auf jeden Fall sofort einen Zahnarzt aufsuchen da die Behandlung unmittelbar nach dem Zahnverlust noch einfacher ist als wenn man den Arzt erst nach längerer Zeit aufsucht. Grundsätzlich darf jeder Zahnmediziner eine Implantologie durchführen aber es gibt auch viele Ärzte die sich durch Weiterbildungen besonders auf Implantologie spezialisiert haben. Viele Menschen machen aber den Fehler und gehen aus Angst vor einer solchen Behandlung nicht zum Zahnarzt. Besonders für ängstliche Patienten wird in vielen Zahnarztpraxen bereits eine spezielle Behandlung von Angstpatienten angeboten. Auch für diese Art der Behandlung lassen sich immer mehr Zahnmediziner ganz gezielt fortbilden.