Invisalign – die Alternative zur Zahnspange

Mit einem schönen Lächeln kann man jeden Menschen verzaubern. Aber was, wenn man ein schiefes Gebiss hat und sich dadurch sichtlich unwohl fühlt? Neben der Zahnkorrektur durch eine Zahnspange gibt es noch eine weitere Möglichkeit: Invisalign. Durchgeführt wird die Invisalign-Behandlung mit einer Reihe fast unsichtbarer, herausnehmbarer Aligner. Alle zwei Wochen wechselt man gegen einen neuen Satz Aligner. Schritt für Schritt kommt man einem schönen, geraden Lächeln näher.

Behandelnde Zahnärzte finden

Mittlerweile gibt es einige Zahnärzte, die sich auf dieses neuartige Verfahren der Zahnkorrektur spezialisiert haben – fragen Sie am Besten vor Ort einen Zahnarzt Ihres Vertrauens.

Zur Vorgehensweise bei der Zahnspangen-Alternative: Zunächst wird mit dem auf diese Behandlungsmethode geschulten Zahnarzt besprochen, ob Invisalign für einen infrage kommt oder nicht. Anschließend wird ein ausführlicher Behandlungsplan aufgestellt. Die fast unsichtbaren Aligner werden für jeden Patienten speziell maßgefertigt. Wie hoch die Gesamtkosten sind, erfährt man bei einer Erstberatung. Üblicherweise liegen diese bei 3.000 bis 6.000 Euro und sind damit mit den Kosten herkömmlicher Zahnspangen vergleichbar. Privat Versicherte und Beihilfeberechtigte bekommen die Behandlung normalerweise bezahlt, gesetzlich Versicherte nicht.

Angewendet werden kann die Zahnkorrektur bei einem Kreuzbiss, bei einem Engstand, sowie bei zu breiten Abständen zwischen den Zähnen, bei einem Überbiss und einem Unterbiss. Folgende Vorteile verspricht der Erfinder dieser Methode gegenüber einer herkömmlichen Zahnspange:

  • maßgefertigte Herstellung
  • Aligner können herausgenommen werden
  • Komfortabilität
  • effiziente und zugleich unauffällige Behandlung

Die einzelnen Schritte der Behandlung

In vier einfachen Schritten hilft Invisalign dabei, das Lächeln von Patienten positiv zu beeinflussen.

1. Beratungsgespräch: Der Patient bespricht mit seinem Zahnarzt die Probleme, die er mit seinen Zähnen hat. Es wird besprochen, ob und inwieweit Invisalign bei der Zahnkorrektur helfen kann. Anschließend wird ein Behandlungsplan für die speziellen Ziele des Patienten entwickelt. Jetzt werden noch Abdrücke der Zähne genommen und zur weiteren Bearbeitung an ein Invisalign-Labor gesendet.

2. Behandlungsplan: Die Zahnabdrücke des Patienten werden digitalisiert. So bekommt der Zahnarzt eine 3D-Darstellung der Zähne am Computer. Das ermöglicht es, die genauen Zahnbewegungen während des gesamten Behandlungsverlaufs zu bestimmen. Der Patient kann sich eine virtuelle Darstellung vor, während und nach der Behandlung ansehen.

3. Personalisierte Aligner: Nachdem der Behandlungsplan festgelegt wurde, werden die Aligner individuell für den Patienten angefertigt. Jeder Aligner wird etwa zwei Wochen getragen, dann geht man zum nächsten Aligner-Set über. Im Regelfall umfasst eine Full-Behandlung 18 bis 36 Aligner für die oberen und unteren Zähne. Abhängig vom individuellen Fall umfasst die gesamte Dauer der Behandlung etwa 9 bis 18 Monate.

4. Behandlungsverfahren: Der Patient trägt seine Aligner Tag und Nacht. Herausgenommen werden sie nur beim Essen, beim Zähneputzen und bei der Zahnpflege mit Zahnseide. In Abständen von 4 bis 6 Wochen finden Kontrolluntersuchungen statt und die ersten Fortschritte werden überprüft. Zum Abschluss des Termins bekommt der Patient sein neues Aligner-Set.