Kosten von Zahnbehandlungen für Kinder

Jeder gesetzlich Versicherte weiß heutzutage: Der Gang zum Zahnarzt ist nicht nur mitunter unangenehm für den Patienten, sondern auch für dessen Geldbeutel. Die Kosten für viele der angebotenen und erbrachten Leistungen müssen vom Versicherten selbst getragen werden.

Doch wie verhält es sich bei Kindern, die bei einem Elternteil mitversichert sind? Auch hier gilt: Die fundamentalen Leistungen werden von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen, und das sind im Bereich der Zahnarztbehandlungen für Kinder mehr als im Erwachsenenalter. Sobald einige der ersten Zähnchen zu sehen sind, möchten viele Eltern ihren Nachwuchs beim Zahnarzt vorstellen. Später kommt vielleicht das eine oder andere kleine Kariesloch in einem der Milchzähne dazu oder ein Zahn muss gezogen werden.

Kosten von Zahnbehandlungen – was übernimmt die Krankenkasse

Grundsätzlich gilt derzeit im Hinblick auf die Übernahme der Kosten durch die gesetzlichen Krankenkassen Folgendes: Prophylaxemaßnahmen im Mundbereich, die Erstellung des Zahnindex und (wiederholte) Mundhygieneunterweisungen – für Kinder besonders wichtig – werden grundsätzlich bezahlt. Ebenso weitere vorbeugende Schutzmaßnahmen für das Gebiss wie die Versiegelung von kariesfreien Fissuren in einigen der Seitenzähne im bleibenden Gebiss und Maßnahmen zur Fluoridierung, was der Härtung des Zahnschmelzes dient.

Prophylaxe sollte ohnehin bei Kinderzähnen ganz oben auf der Agenda stehen, daher entscheiden sich viele Eltern auch für weitere, kostenpflichtige Zusatzleistungen wie die Versiegelung von kariesfreien Milchzähnen oder sämtlichen Zähnen im bleibenden Gebiss, eine professionelle Zahnreinigung oder die Anwendung von Chlorhexidin-Lacken, welche die normale Mundflora wieder herstellen und gegen die Kariesbakterien wirken.

Ist es erst einmal zu einem Kariesloch gekommen, sodass gebohrt werden muss, empfiehlt sich für Kinder eine Kunststoff-Füllung; die Kosten dafür müssen selbst getragen werden, die gesetzlichen Krankenkassen würden nur eine Zementfüllung bezahlen, die für Kinder doch weniger geeignet ist. Die gute Nachricht dabei ist, dass eine Kunststoff-Füllung im Durchschnitt nur mit etwa 25,- € zu Buche schlägt.

Beim Wechsel von Milchzähnen zum bleibenden Gebiss kommt es mitunter vor, dass einzelne Zähne, die bereits schon von bleibenden Nachbarzähnen umgeben sind, gezogen werden müssen, der kommende Zahn aber noch auf sich warten lässt. In diesem Fall wird ein sogenannter Platzhalter angepasst, der aussieht wie eine Zahnspange und dafür sorgt, dass nicht etwa die nebenstehenden Zähne die Lücke schließen, in die ja der künftige Zahn noch wachsen soll. Die Kosten dafür werden von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen, in der Regel ist keine Zuzahlung nötig.

Und wie sieht es bei einer richtigen Zahnspange aus? Soweit es sich um keine vorwiegend kosmetische oder marginale Korrektur handelt, der medizinische Aufwand also auch aus der Sicht der gesetzlichen Krankenversicherung notwendig ist, trägt die Kasse bei minderjährigen Kindern 80 Prozent der anfallenden Kosten. Bei Geschwisterkindern werden sogar bis zu 90 Prozent übernommen. Wird die Behandlung erfolgreich abgeschlossen, haben die Eltern die Aussicht, den zuvor bezahlten Eigenanteil erstattet zu bekommen. Weitere Infos gibt es dazu selbstverständlich auch bei jedem Kinderzahnarzt – in München zum Beispiel bei Dr. Hancock-Diener, dem Kinderzahnarzt München.

Und natürlich gilt auch und ganz besonders für Kinder: Ein schönes Lächeln ist unbezahlbar!